Futura Solutions richtet sich neu aus: Procurement Intelligence wird zur nächsten Entwicklungsstufe
Vom SAP-nativen Sourcing zur Unterstützung intelligenter Einkaufsentscheidungen: Futura Solutions entwickelt die strategische Ausrichtung weiter. Im Mittelpunkt steht künftig Procurement Intelligence – aufgebaut auf den bestehenden SAP-nativen Prozessen und Lösungen.
Einkaufsprozesse zu digitalisieren, war lange eine zentrale Aufgabe der Procurement-Transformation. Ausschreibungen strukturieren, Angebote vergleichbar machen, Vergaben dokumentieren und Medienbrüche vermeiden: Genau dafür entwickelt FUTURA seit vielen Jahren SAP-native Lösungen.
Mit den Möglichkeiten moderner KI verschiebt sich die Frage. Knapp 70 Prozent der Einkaufsverantwortlichen im europäischen Mittelstand setzen KI ein, testen sie oder planen den Einsatz — 6 Prozent bewerten den Reifegrad dieses Einsatzes als hoch (Mittelstandsbarometer 2026). Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die eigentliche Aufgabe: Wie kommen Unternehmen von digitalisierten Einkaufsprozessen zu besseren Einkaufsentscheidungen?
Vom Einkaufsprozess zur Einkaufsentscheidung
Futura Solutions entwickelt die bestehende SAP-native Procurement Grundlage für Procurement Intelligence weiter. Die bestehenden Prozesse und Lösungen bilden dabei die Grundlage. Neu ist die Ebene der Intelligence, die darauf aufsetzt.
„Procurement Intelligence setzt dort an, wo eine konkrete Entscheidung entsteht: Informationen analysieren, Zusammenhänge herstellen, Bewertungen unterstützen und eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage schaffen. Unser Leistungsversprechen verschiebt sich damit von der Unterstützung von Einkaufsprozessen zur Unterstützung von Einkaufsentscheidungen“, beschreibt Hartmut Schwadtke, Geschäftsführer von Futura Solutions, die neue Ausrichtung.
Procurement Intelligence verbindet Kontext, Einkaufswissen und KI
Die Informationen für eine Einkaufsentscheidung sind in Unternehmen meist vorhanden: in SAP, Ausschreibungen, Angeboten, Verträgen, Lieferanteninformationen und bisherigen Transaktionen. Entscheidend ist, sie im richtigen Geschäftskontext zu verstehen und mit fachlichem Procurement-Kow-how zu verbinden.
FUTURA macht dieses Know-how als wiederverwendbare Capabilities nutzbar: Anforderungen verstehen, Angebote zuordnen und vergleichen, Preise validieren, Evidenz prüfen oder Bewertungen vorbereiten. Dabei kann KI eingesetzt werden, ebenso wie Regeln, Berechnungen und andere Intelligence-Services.
SAP-nativ bleibt die Voraussetzung – für Kontext und Umsetzung
Die neue Ausrichtung verändert einen zentralen Grundsatz von FUTURA nicht: SAP bleibt das führende System und eine wesentliche Kontextbasis für den Einkauf.
Bedarfe, Bestellungen, Lieferanten, Konditionen und historische Transaktionen liegen in SAP nicht als einzelne Datenpunkte vor. Sie sind Ergebnisse realer Geschäftsprozesse und stehen damit bereits in einem fachlichen Zusammenhang. Genau dieser Zusammenhang wird für Procurement Intelligence relevant. Statt für KI eine neue, parallele Datenwelt aufzubauen, soll der für eine konkrete Aufgabe benötigte Geschäftskontext gezielt aus den verantwortlichen Systemen bereitgestellt werden.
Dasselbe gilt für die Umsetzung. Eine Bewertung, die im SAP-Prozess entsteht, kann dort auch wirksam werden — als Beleg, mit den Freigaben, Rollen und Prüfschritten, die ohnehin gelten. Damit rückt Automatisierung im Einkauf in Reichweite. Perspektivisch kann KI auf dieser Basis Aufgaben im Beschaffungsprozess übernehmen.
Was sich für Anwender ändert
FUTURA Smart und FUTURA Engineering bleiben zentrale Bestandteile der Plattform. Hier laufen die Beschaffungsprozesse und entsteht ein wesentlicher Teil des Geschäftskontexts, den Procurement Intelligence nutzt.
Procurement Intelligence ist dabei kein separates Werkzeug neben dem Einkauf. Sie verbindet den jeweils relevanten Kontext mit den benötigten Procurement Capabilities direkt im Beschaffungsprozess. Informationen aus SAP, Angeboten, Dokumenten oder Lieferantendaten müssen nicht erst manuell zusammengetragen und eingeordnet werden.
Damit verändert sich auch die Rolle des Einkäufers. Wenn Intelligence dort verfügbar ist, wo Entscheidungen entstehen, verschiebt sich seine Arbeit von der Informationsbeschaffung und manuellen Aufbereitung hin zu Beurteilung, Kontrolle und Entscheidung. Der Einkäufer beginnt nicht mit der Suche nach Informationen, sondern mit ihrer Bewertung.
Erste Anwendungsfälle werden bereits gemeinsam mit Bestandskunden entwickelt und anhand realer Beschaffungssituationen validiert.
Mehr zur neuen Ausrichtung im aktuellen Blogartikel: Hartmut Schwadtke im Kurzinterview über Einkaufsentscheidungen in Zeiten von KI.
Mehr zu Procurement Intelligence: Procurement-Know-how wird im Prozess nutzbar.
Über Futura Solutions
Seit 1997 entwickelt Futura Solutions Software für den strategischen Einkauf in SAP. Mit FUTURA bietet das Unternehmen eine SAP-native Plattform für Sourcing- und Beschaffungsprozesse. Procurement Intelligence erweitert diesen Ansatz um die gezielte Unterstützung von Einkaufsentscheidungen. Dafür verbindet FUTURA Geschäftskontext aus SAP und Beschaffungsprozessen mit Procurement Know-how und KI.
Zu den Kunden zählen mittelständische Unternehmen und DAX-Konzerne, insbesondere aus Energie und Versorgung, Prozessindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie und Pharma, Bau und Infrastruktur.
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